Ratgeber

Z-LASER: Präzision und Innovation seit 1985

Meilensteine der Firmengeschichte
Schwarzweißaufnahme des Gründers von Z-LASER, Kurt-Michael Zimmermann. Zimmermann steht neben einem Fernseher und einem Setup von Lasern in seinem Ingenieursbüro in Freiburg.

Die Unternehmensgeschichte von Z-LASER beginnt 1985 in Freiburg. Kurt-Michael Zimmermann gründete ein Ingenieurbüro mit Fokus auf industrielle Lasersysteme für die Positionierung. Mehr als 40 Jahre später ist die Z-LASER GmbH ein weltweit agierender Hersteller für industrielle Laserlösungen in den Bereichen Positionierung, Machine Vision und Laserprojektion, der als Technologieführer für Innovation, Qualität und Verantwortung made in Germany steht.

Firmengründung und erste Serienproduktion (1985–1989)

1985 gründete Kurt-Michael Zimmermann die Firma Z-LASER in Freiburg im Breisgau. Das Ingenieurbüro spezialisierte sich zu Beginn auf die Neuentwicklung von Lösungen für Gaslaser, die Schnittlinien für das Sägen von Holz anzeigten. In der Anfangszeit stellte der junge Wirtschaftsingenieur die innovativen Lösungen für den Holzzuschnitt persönlich bei Sägewerken im Schwarzwald vor. Der Erfolg stellte sich schnell ein: Der Laser Z5 HeNe beispielsweise , der eine drei bis sieben Meter lange rote Linie für den Brettzuschnitt erzeugte, hatte sich bis 1987 auf internationalen Märkten von Brasilien bis Singapur etabliert.

1989 folgte die erste Serienproduktion von Laserprojektoren für Positionieranwendungen. Im selben Jahr entwickelte Z-LASER in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IPM das erste berührungslose 3D-Messsystem, das sich zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht durchsetzen konnte, da es Zimmermann zufolge „dem Weltmarkt um 10 Jahre voraus war.“

Mehrere frühe Z‑LASER Lasermodule mit „Z‑LASER“-Aufdruck liegen nebeneinander; daneben sind passende Netzteile/Steuergeräte zu sehen.

Wachstum, Innovation und die Erschließung neuer Märkte (1990–2005)

Produktinnovationen, die Erschließung neuer Märkte sowie der Aufbau eines internationalen Vertriebsnetzwerks prägten die folgenden Jahre des Unternehmens. 1991 entwickelte Z-LASER das 3D-Messsystem Vision 2000 und präsentierte die ersten Diodenlaser. Vier Jahre später, 1995, erfolgte die Einführung modularer Lasersysteme, die flexibel in verschiedenen Industrieanwendungen eingesetzt werden konnten. Im Jahr 2000 erweiterte Z-LASER sein Portfolio um Lasersysteme für die industrielle Bildverarbeitung. Zu diesem Zeitpunkt hatte sich das Unternehmen bereits als marktführender Anbieter von Laserlösungen für die Textilindustrie, die Reifenherstellung, die Beton- und Fertighausindustrie sowie die Medizintechnik etabliert.

Außerdem baute die Firma ein weltweites Vertriebsnetzwerk mit über 30 Partnern auf und verfestigte so die internationale Präsenz. Das stetige Wachstum erforderte schließlich auch eine räumliche Veränderung: 2005 bezog Z-LASER den neuen, größeren Firmensitz in der Merzhauserstraße, der bis heute Standort der Hauptverwaltung und der Produktion des Unternehmens ist.

Modulares Lasermodul mit Laserwarnetikett neben einem Netzteil und Anschlusskabel auf Holzoberfläche.

Fortschreitende Internationalisierung und nachhaltige Produktion (2005–2015)

In den Folgejahren setzte Z-LASER die technologische Weiterentwicklung konsequent fort und baute die internationale Präsenz des Unternehmens weiter aus. 2008 wurde mit der Gründung der Z-LASER Italia Srl. eine Niederlassung in Italien aufgebaut. Der Standort in der Region Mailand stärkte die Nähe zu wichtigen Kunden und Märkten in Südeuropa. Auch Ressourcenschonung und Energieeffizienz gewannen an Bedeutung und wurden grundlegend für eine nachhaltige Produktion. 2010 entwickelte Z-LASER energiesparende Laserkomponenten zur Schonung von Ressourcen und zur Steigerung der Energieeffizienz. 2013 folgten neue Steuerungstechnologien für eine noch präzisere Lasersteuerung.

Ein weiterer, entscheidender Schritt zur Festigung des Qualitätsanspruchs erfolgte im Jahr 2015 durch die Zertifizierung nach internationalen Qualitätsstandards wie DIN EN ISO 9001:2015. Die ISO 9001 Zertifizierung bestätigte ein strukturiertes Qualitätsmanagementsystem mit definierten und dokumentierten Prozessen.

Kontinuierliches Wachstum und neue Führungsstrukturen (2015–2020)

Belegschaft und Produktionsvolumen nahmen weiter zu, sodass Z-LASER die Produktionsfläche 2017 erneut erweiterte. 2018 erreichte das Unternehmen erstmals die Marke von 75.000 jährlich verkauften Produkten. Im Folgejahr zog sich der Gründer Kurt-Michael Zimmermann aus der Geschäftsführung zurück. Allerdings wurde ebenfalls ein Unternehmensbeirat eingerichtet, dem unter anderem Zimmermann angehörte. 2020 wurde das globale Service- und Supportnetzwerk weiter ausgebaut.

Laseraufbau im Labor: Optische Komponenten auf einer optischen Bank, sichtbar ist ein blaugrüner Laserstrahl zur Mess- und Entwicklungsarbeit.

Teil der globalen Exaktera-Gruppe (seit 2021)

Im Jahr 2021 wurde Z-LASER Teil der Exaktera-Gruppe, einem globalen Zusammenschluss spezialisierter Unternehmen für Laser- und LED-Technologien. Dadurch kann Z-LASER internationale Strukturen und zusätzliche Technologiekompetenzen innerhalb eines weltweiten Netzwerkes nutzen, unter anderem im Umfeld von LED-Technologien.

Gleichzeitig bleibt das Unternehmen mit Entwicklung und Produktion am Standort Freiburg nah an Kundenanforderungen und Anwendungen. So greifen internationale Expertise und lokales Know-how ineinander. Heute ist Z-LASER das größte Unternehmen innerhalb der Exaktera-Gruppe.

Die Geschichte von Z‑LASER: Innovation, Qualität und Verantwortung

Die Geschichte von Z-LASER ist geprägt von kontinuierlicher technologischer Entwicklung und dem Anspruch, industrielle Lasertechnologie praxisnah und mit Fokus auf individuelle Kundenanforderungen weiterzudenken. Kurt-Michael Zimmermann setzte früh auf eine starke Entwicklungsabteilung und ein strukturiertes Innovationsmanagement. Als Teil von Exaktera profitiert Z-LASER zusätzlich von einem internationalen Netzwerk und ergänzenden Technologiekompetenzen im Laser- und LED-Umfeld.

So stehen die von Z-LASER in Freiburg entwickelten und hergestellten Laserlösungen seit über 40 Jahren für Präzision, Innovation, kundenspezifische Integration sowie Effizienz und Nachhaltigkeit.


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Häufig gestellte Fragen

Z-LASER wurde 1985 von Kurt-Michael Zimmermann in Freiburg im Breisgau gegründet und ist seitdem einer der führenden Hersteller industrieller Lasersysteme geworden. Das Unternehmen beschäftigt weltweit mehr als 120 Mitarbeitende und verfügt über 60 Handelspartner. 2021 wurde Z-LASER Teil der globalen Exaktera-Unternehmensgruppe.

Z-LASER startete 1985 primär mit der Entwicklung von Gaslasern für die Anzeige von Schnittlinien beim Sägen. Ein frühes Modell war der erfolgreiche Z5 HeNe, der eine drei bis sieben Meter lange rote Laserlinie für den Brettzuschnitt realisierte. Inzwischen umfasst das Produktportfolio industrielle Lasersysteme für Positionierung, Laserprojektion und Machine Vision.

Z-LASER steht seit 1985 für Innovation, Qualität und Verantwortung made in Germany. Als Technologieführer im Bereich industrieller Lasersysteme bietet das Unternehmen maßgeschneiderte Laserlösungen, die Effizienz, Präzision und Qualität in industriellen Prozessen messbar steigern.

Laserlösungen von Z-LASER kommen in zahlreichen Branchen zum Einsatz. Dazu zählen unter anderem die Automobil-, Elektronik- und Reifenbranche, die Luft- und Raumfahrt sowie die Composite-Fertigung, die Holzverarbeitung und die Stahl- und Metallindustrie.

Ja, Z-LASER ist seit 2015 nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Die Zertifizierung nach ISO 9001 belegt strukturierte Qualitätsmanagementsysteme und reproduzierbare Produktionsprozesse.

Nachhaltigkeit ist fester Bestandteil der Unternehmenskultur von Z-LASER. Das Unternehmen setzt daher auf eine nachhaltige Produktion in Deutschland: mit eigener Entwicklung und Fertigung, einer hauseigenen Solaranlage am Standort Freiburg, umweltfreundlichen Materialien, konfliktfreier Materialbeschaffung sowie der Einhaltung von REACH- und RoHS-Richtlinien.

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